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	<title>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</title>
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	<description>die Internetseite des Pastorenausschusses Hannover</description>
	<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:02:02 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>2000 Gemeindeglieder schützen  vor Überforderung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 12:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorstand</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannoverscher Pastorenausschuss-Vorsitzender Herbert Dieckmann zieht zum Ende seiner Amtszeit Bilanz; ein Interview aus der Evangelischen Zeitung.

Hannover/Hameln. 
Fast auf den Tag genau sechs Jahre war Herbert Dieckmann Vorsitzender des Pastorenausschusses der Landeskirche Hannovers.
Für die EZ zog der Ruhestandspfarrer jetzt Bilanz.
Was waren die Hauptkonfliktpunkte in der zurückliegenden Amtsperiode des
Pastorenausschusses?
Im Kern eine dramatische Abwertung des Gemeinde-Pfarramtes und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p >Hannoverscher Pastorenausschuss-Vorsitzender Herbert Dieckmann zieht zum Ende seiner Amtszeit Bilanz; ein Interview aus der Evangelischen Zeitung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-80"></span></p>
<p><strong>Hannover/Hameln. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Fast auf den Tag genau sechs Jahre war Herbert Dieckmann Vorsitzender des Pastorenausschusses der Landeskirche Hannovers.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Für die EZ zog der Ruhestandspfarrer jetzt Bilanz</strong>.</p>
<p><strong>Was waren die Hauptkonfliktpunkte in der zurückliegenden Amtsperiode des</strong></p>
<p><strong>Pastorenausschusses</strong>?</p>
<p>Im Kern eine dramatische Abwertung des Gemeinde-Pfarramtes und eine groteske</p>
<p>Geringschätzung der Ortsgemeinde mit gravierenden Folgen für pastorale Gemeindearbeit.</p>
<p>Dazu zähle ich die Streichung zahlreicher Gemeindepfarrstellen seit 1993, empfindliche</p>
<p>Pfarrgehaltskürzungen seit 1997, ärgerliche Kostenerhöhung für ohnehin kostspielige</p>
<p>Pfarrhäuser, Mehrarbeit durch erheblich vergrößerte Pfarrbezirke, generelle 25-prozentige Absenkung der Anfangsgehälter durch Dreiviertelstellen für die meisten Berufsanfänger.</p>
<p>Außerdem wurden seit 1993 etwa 100 erfolgreich ausgebildete Pastoren und Pastorinnen abgewiesen, zum Teil sogar mit Zweier-Examen. Dazu kommt, dass Konflikte fast ausschließlich zu Lasten der Pastorenschaft gingen und neue Pfarrgesetze die pastorale Unabhängigkeit und Unversetzbarkeit aushöhlten. Und schließlich immer wieder die schon reflexartige Pastorenschelte! Auf diese drastischen Fehlentwicklungen reagierten unsere KollegInnen  überwiegend mit privatisierender Vereinzelung und Verärgerung.</p>
<p><strong>Was konnte der Pastorenausschuss bei der Bearbeitung dieser Probleme erreichen?</strong></p>
<p>An  vier positiven Veränderungen hat der Pastorenausschuss mitgewirkt. Das wären:</p>
<p>Die Anerkennung der zentralen Bedeutung pastoraler Gemeindearbeit. Für die</p>
<p>meisten Kirchenglieder war sie ohnehin nie fraglich, wie die EKD-Befragungen belegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die wirksame Durchbrechung pfarramtlicher Ver einzelung vor allem durch die 2004 gemeinsam mit dem Landeskirchenamt durchgeführte Befragung der Pfarrerschaft. Dabei entdeckten 2000 Pastoren und Pastorinnen, dass sie sich nahezu alle über Gehaltskürzung,</p>
<p>Arbeitsverdichtung und verweigerte Wertschätzung ärgern - und trotzdem hoch motiviert</p>
<p>Verkündigung, Seelsorge und Gemeindeaufbau ausüben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die deutlich gestiegene Wertschätzung der Pastorenschaft und Anerkennung ihrer berechtigten Belange durch Landeskirchenamt, Bischofsrat und Synode.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und schließlich die kritisch-konstruktive Kooperation zwischen Pfarrvertretung und Kirchenleitung mit konkreten Ergebnissen. Dazu zähle ich die Beendigung der bis 1999 geradezu obligatorischen Pastorenschelte - auch dank des entschiedenen Einsatzes unserer Landesbischöfin-  die Absicherung der Pfarrbesoldung sowie leichte Verbesserung der Erstattungen, aber auch die unterproportionale Streichung der Gemeindepfarrstellen, zusätzliche Geldmittel zur Aufstockung gekürzter Pfarrstellen von Berufsanfängern und ältereren PfarrerInnen sowie zur verbesserten Energie-Effizienz der Pfarrhäuser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der energische Einsatz der Kirchenleitung wird sehr wahrscheinlich schon 2009 die Pfarrhauskosten erheblich senken<strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>In welchen Bereichen müsste die Pfarrvertretung weiterarbeiten?</strong></p>
<p>Nach jahrelanger Bevorzugung der Kirchenkreise sollten Pastorenausschuss und Pfarrverein</p>
<p>nun für gezielte Förderung der Ortsgemeinden durch vermehrte Gemeindepfarrstellen mit</p>
<p>pastoral verantwortbaren Pfarrbezirken von etwa 2000 Gemeindegliedern eintreten. Denn nur die Ortsgemeinde erreicht über ihre Gottes dienste, Gruppen, Veranstaltungen und vor</p>
<p>allem mit den Amtshandlungen noch nahezu alle Gemeindeglieder. So bildet die Ortsgemeinde die stabile Basis einer kirchentreuen Kirchensteuer-Gemeinschaft, die sich eindeutig pastorale Ortsgemeindearbeit mit sozial-diakonischem Akzent wünscht! 2000 Gemeindeglieder werden 2009 durchschnittlich etwa 293.500 Euro an Kirchensteuern bezahlen. Mit einem knappen Viertel davon, also mit gut 70.000 Euro, ließe sich bequem eine Pfarrstelle finanzieren. Diese pastoraltheologisch sinnvolle Begrenzung würde zudem</p>
<p>die Pastorenschaft vor krankmachender Überforderung und die Landeskirche vor</p>
<p>kirchenschädigenden Konflikte besser schützen.</p>
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		<title>Grußworte zur Einführung und Verabschiedung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 12:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorstand</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Grußworte beim Empfang zur Einführung und Verabschiedung des PA am 19.01.09 
Andacht Bischöfin Käßmann: download als PDF
Grußwort Burkhard Kindler: download als PDF
Grußwort Georg Berger: download als PDF
Grußwort Burkhard Guntau: download als PDF
Grußwort Klaus Weber: download als PDF
Schlusswort von Pastor i.R. Herbert Dieckmann download als PDF
Bleibt mir nur noch: „Danke für diese guten Worte!“ zu sagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grußworte beim Empfang zur Einführung und Verabschiedung des PA am 19.01.09 </strong></p>
<p>Andacht Bischöfin Käßmann: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/andacht-der-bischofin-fur-pa-vom-19-01-09-r.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Grußwort Burkhard Kindler: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pa-verabschiedung-p-kindler.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Grußwort Georg Berger: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pa-verabeinf-olkr_berger.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Grußwort Burkhard Guntau: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/prasgruswort_nach_neuwahlpastorenausschuss19012009.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Grußwort Klaus Weber: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pa_gruswort-klaus_weber.pdf">download als PDF</a></p>
<p><strong>Schlusswort von Pastor i.R. Herbert Dieckmann </strong><a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pa-schlusswort_auf_dem_empfang.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Bleibt mir nur noch: <strong>„Danke für diese guten Worte!“</strong> zu sagen und ein kurzes persönliches Fazit der PA-Arbeit zu ziehen:</p>
<p><span id="more-73"></span></p>
<p>Danke für das vertrauensvolle Miteinander von Kirchenleitung und PA als kritisch-konstruktive Kooperation, wie sie insbesondere bei der Einzelfall-Beratung, bei Durchführung und Auswertung der PastorInnen-Befragung sowie beim Kampf um verminderte Pfarrhaus-Kosten stattgefunden hat; danke für die gestiegene Wertschätzung der Pfarrvertretung und vor allem des Pfarramtes als der zentralen Aufgabe unserer Kirche; danke für die entschlossene Vorordnung der kirchlichen Lehre vor der kirchlichen Organisation; danke für die Anerken-nung von Ortsgemeinden und ihrer PastorInnen als Hauptadressaten kirchlichen Erwartungen der Gemeindeglieder.</p>
<p><strong>Mein eigenes Fazit der PA-Arbeit:</strong></p>
<p>Ich vertraue auf die Kraft des guten Argumentes. Auf Dauer kann sich dem keine rationale Organisation entziehen. Und unsere Landeskirche ist eine rationale Organisation!</p>
<p>Und das wird schon deutlich erkennbar: beim inzwischen erfolgreichen Kampf um Senkung der hohen Pfarrhauskosten, die wir seit 7 Jahren kritisieren; beim Ringen um den theologischen Nachwuchs, dessen Ausbleiben wir schon 1997 vorgesagt hatten; bei der Absicherung der Pfarrbesoldung, deren Bedeutung wir ebenfalls seit 1997 betonen; bei der deutlich gestiegenen Wertschätzung von Ortsgemeinden und PastorInnen als unersetzbare Repräsentanten und Sympathieträger der Kirche; bei der vorrangigen Wertschätzung der Kirchensteuergemeinschaft, wie sie Bischof Huber endlich öffentlich ausgesprochen hat; bei der zunehmenden Skepsis gegenüber vagen und kostspieligen Zukunfts-Projekten!</p>
<p>Noch etwas warten, oder besser gesagt, mit etwas längerem Atem argumentieren müssen wir:</p>
<p>für pastoral verantwortbare Pfarrbezirke, für ungekürztes A-14 und last but not least: für rationale Konflikt-Bearbeitungen. Doch auch hier, da bin ich ganz gewiss, wird sich praktische Vernunft auf Dauer durchsetzen.</p>
<p>„Warum verharren Sie in alten Positionen und setzen sich nicht vielmehr an die Spitze der Bewegung?, so warb eine wohlmeinende Synodalin um unsere Zustimmung zur Speziali-sierung, Regionalisierung und Auflösung von Ortsgemeinden. Inzwischen ist ihr hoffentlich klar: ihre Position ist längst überholt – von Gemeinden, Kirchengliedern, der Kirchenleitung, ja von der praktischen Vernunft im kirchlichen Bereich, wo nun offen zu Tage tritt, was Gemeindeglieder und Gemeindepastoren schon immer wussten: Die Ortsgemeinden bilden die Basis unserer Landeskirche, wegen dieser Ortsgemeinden zahlen uns die Kirchenglieder treu und brav fast eine halbe Milliarde Euro Kirchensteuern und wünschen sich dafür nachweislich pastorale Gemeindearbeit mit einem sozial-diakonischen Akzent.</p>
<p><strong>„Krisen sind Festtage für Macher und Beweger!“</strong> ließ kürzlich ein Krisengewinnler stolz verlauten und hätte hinzufügen sollen: Die Arbeit und die Folgen tragen dann die andern.</p>
<p>Bei uns ist eine andere Haltung angesagt. <strong>Kirche erlebt Krisen als Herausforderung zu solider Gemeindearbeit</strong>, die Bewährtes treu bewahrt und Neues phantasievoll weiterent-wickelt wie in Schwanewede, Barsinghausen, Wettbergen, Bruchhausen-Vilsen und vielen anderen Gemeinden gut zu besichtigen ist.</p>
<p><strong>„Einsam bist du klein, aber gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen sein.“</strong></p>
<p>Diese gute Medizin gegen Vereinzelung und Ohnmacht hat uns schon im Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungbewahrung wirksam geholfen. Darum empfehle ich</p>
<p>sie nun auch getrost weiter - für Sie und Euch und für alle Schwestern und Brüder im Pfarramt, die als Anwälte des lebendigen Gottes im gelassenen, aber nicht lässigen Vertrauen auf Gottes selbstwirksames Wort Jesus Christus zu verkündigen haben, und sonst nichts – und das ganz umsonst.</p>
<p>Gott segne Ihren Dienst!</p>
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		<item>
		<title>Kritisch-konstruktive Berufsvertreter</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 17:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorstand</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Pastorenausschuss hat für die Landeskirche an Bedeutung gewonnen
(aus  EZ 4/2009 25.01.2009)

Hannover.
160 Euro für einen Gottesdienst,80 euro für eine Bibelarbeit, 30 euro für einen Hausbesuch - mit einem solchen Finanzierungsmodell will die rheinische Kirche ihre Pastoren,die weder als Beamte noch Angestellte in den landeskirchlichen dient übernommen werden konnten, ein Zubrot zu verschaffen. &#8220;Das widerspricht unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pastorenausschuss hat für die Landeskirche an Bedeutung gewonnen<br />
<em>(aus  EZ 4/2009 25.01.2009)</em></p>
<p><span id="more-72"></span></p>
<p>Hannover.<br />
160 Euro für einen Gottesdienst,80 euro für eine Bibelarbeit, 30 euro für einen Hausbesuch - mit einem solchen Finanzierungsmodell will die rheinische Kirche ihre Pastoren,die weder als Beamte noch Angestellte in den landeskirchlichen dient übernommen werden konnten, ein Zubrot zu verschaffen. &#8220;Das widerspricht unserem Verständnis der Ordination&#8221;, erteilte Margot Käßmann solchen Modellen eine klare Absage. Der Pastor sei und bleibe der Schlüsselberuf, sagte die Landesbischöfin beim Amtswechsel im Pastorenausschuss (PA) der hannoverschen Landeskirche.</p>
<p>Pastoren seien &#8220;Botschafter Gottes an Christi Statt&#8221;, sagte Käßmann, auch wenn die Verkündigung jedermann Aufgabe sei. Die Kirche brauche die unterschiedlichen Gaben ihrer Glieder, aber auch den speziell ausgebildeten Theologen. &#8220;Er kann einer ganzen Gemeinde zum Aufbruch verhelfen oder auch das Gemeindeleben erlahmen lassen.&#8221;</p>
<p>Trotz aller Belastung gebe es unter Pastoren eine hohe Berufszufriedenheit, wie eine Umfrage ergeben habe, sagte die Bischöfin. Dazu habe auch die Arbeit des PA beigetragen. Die Interessenvertretung der Pfarrerschaft habe nicht geklagt, konstruktive Kritik geübt und nicht zuletzt das Klima mit dem Landekirchenamt verbessert. Pastor Herbert Dieckmann, dem scheidenden PA-Vorsitzenden, bescheinigte Käßmann, sich stark gemacht zu haben für die Interessen der Pastoren und damit &#8220;manchen auf die Füße oder Nerven getreten zu sein.&#8221; Dem neuen PA und seinem Vorsitzenden Burkhhard Kindler wünschte die Bischöfin Gottes Segen für die neue Arbeit, die er frohgemut und mit Rückendeckung aus den Sprengeln antreten könnte. Es gelte, weiter für die neue Aufgabenverteilung, das Berufsverständnis und die Ausstattung zu ringen. Sie hoffe, dass der neue PA Belastungen und Chancen in einen Ausgleich bringen könnte.</p>
<p>Auch im 84. Jahr seines Bestehens, so Dieckmann beim anschließenden Empfang, bleibe dem PA eine Fülle von Aufgaben. Im  Vergleich mit den EKD-Gliedkirchen gebe es noch gegenüber einigen Nachholbedarf, gegenüber anderen sei die Pfarrvertretung in Hannover &#8220;beeindruckend gefestigt&#8221;. Im Rheinland, so Dieckmann gehe das Verständnis von Dienstherr zu Pastor &#8220;bis an die Grenze des Unrechts&#8221;.</p>
<p>In der Auffassung, das Landeskirchenamt (LKA) habe eine &#8220;dienende Funktion&#8221;, war sich Dieckmann mit LKA-Präsident Burkhard Guntau einig. Die Struktur einer Kirche müsse sich ihrem Auftrag anpassen. Und selbst, wenn schwindende Gemeindegliederzahlen und Finanzen ein Schrumpfen der Struktur nötig machten - und die Landeskirche habe sich schon vor fünf Jahren darauf eingestellt -, so könne die Kirche in Zukunft gewinnen, wenn sie sich auf ihre biblischen Wurzeln besinne. die bestimmten im übrigen auch die demokratisch-freiheitliche Grundordnung der Gesellschaft.</p>
<p>Personaldezernent Georg Ferdinand Berger betonte die wachsende Grundübereinstimmung von LKA und PA in den vergangenen Jahren. &#8220;Wir beide haben immer das Bestmögliche gewollt&#8221; - wenn auch der eine oft eher das Beste, der andere eher das Mögliche.&#8221; eine partnerschaftliche Pfarrvertretung, erwiderte Dieckmann, müsse auch im Interesse einer Kirche sein.&#8221; Weitere Gruß- und Dankesworte überbrachten Silke Steveker (Oldenburg) für die Pfarrerschaft der Konföderation niedersächsischer Kirchen, die scheidende Vorsitzende des Hannoverschen Pfarrvereins, Sabine Ritter von Baross, sowie Werner Massow als Mitarbeitervertreter. Erbrachte Dieckmanns Engagement mit einem Adenauer-Zitat auf den Punkt: &#8220;Wer ernst genommen werden will, muss sich unbeliebt machen.&#8221; In diesem Sinne sei Dieckmann ein Glücksfall für die hannoversche Landeskirche gewesen.</p>
<p>Michael Eberstein</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahl Pastorenausschuss</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 10:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorstand</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Add new tag]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier finden Sie die Ergebnisse der Wahl.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie die Ergebnisse der Wahl.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Offizielles Ergebnis der PA-Wahl vom 06.11.2008</title>
		<link>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=69</link>
		<comments>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=69#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 22:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorstand</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[Sprengel Hannover:  (434 Wahlberechtigte: 65% Wahlbeteiligung)

Pastor Friedrich Glander:      98 Stimmen	(gewählt als Mitglied im PA)
Pastor Andreas Dreyer:       	78 Stimmen
Pastorin Ruth Barnewitz:      	56 Stimmen
Pastor Friedhelm Feldkamp:	45 Stimmen


Sprengel Hildesheim-Göttingen (383 Wahlberechtigte: 56 % Wahlbeteiligung)


Pastor Burkhard Kindler:     92 Stimmen	(gewählt als Mitglied im PA)
Pastor Gerhard Weber:      	69 Stimmen
Pastor Joachim Wittchen:   	47 Stimmen
Pastor Karl-Heinz Waack:   16 Stimmen


Sprengel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Hannover: </strong></span> <em>(434 Wahlberechtigte: 65% Wahlbeteiligung)</em></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Pastor Friedrich Glander:      98 Stimmen	(gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastor Andreas Dreyer:       	78 Stimmen</li>
<li>Pastorin Ruth Barnewitz:      	56 Stimmen</li>
<li>Pastor Friedhelm Feldkamp:	45 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Hildesheim-Göttingen</strong></span> <em>(383 Wahlberechtigte: 56 % Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Burkhard Kindler:     92 Stimmen	(gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastor Gerhard Weber:      	69 Stimmen</li>
<li>Pastor Joachim Wittchen:   	47 Stimmen</li>
<li>Pastor Karl-Heinz Waack:   16 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: justify;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Lüneburg </strong></span> <em>(369  Wahlberechtigte: 63% Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Dr. Bernd Brauer:   97 Stimmen	(gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastorin Ellen Kasper:       69 Stimmen</li>
<li>Pastorin Julia Heitkamp:    49 Stimmen</li>
<li>Pastor Klaus Pohl:             15 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Osnabrück</strong></span> <em>(181 Wahlberechtigte: 66% Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Wolfgang Gerdes:   	37 Stimmen (gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastor Rainer von Oppen:   31 Stimmen</li>
<li>Pastor Frank Uhlhorn:        	28 Stimmen</li>
<li>Pastor Klaus Haasis:          	22 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Ostfriesland</strong></span> <em>(202 Wahlberechtigte:  65% Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Thomas Arens:  51 Stimmen  (gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastor Ulrich Menzel:    36 Stimmen</li>
<li>Pastorin Marika Cuno: 	35 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Stade</strong></span> <em>(290 Wahlberechtigte: 60% Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Axel Rothermundt:              80 Stimmen	(gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastorin Cathrin Schley:	                40 Stimmen</li>
<li>Pastor Rainer Bugdahn:                 25 Stimmen</li>
<li>Pastor Hans-Heinrich Tegtmeyer:  17  Stimmen</li>
<li>Pastor Rainer Niehaus:                  11  Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Durchschnittliche Wahlbeteiligung:  <span style="text-decoration: underline;"><strong>62,5 %</strong></span></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Damit sind Pastor Glander, Pastor Kindler, Pastor Dr. Brauer, Pastor Gerdes, Pastor Arens und Pastor Rothermundt als PA-Mitglieder von 2009 bis 2014 gewählt.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><strong>Zum 1. stellvertretenden PA-Mitglied sind gewählt: </strong></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Pastor Dreyer, Pastor Weber, Pastorin Kasper, Pastor von Oppen, Pastor Menzel, Pastorin Schley</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><strong>Zum 2. stellvertretenden PA-Mitglied sind gewählt: </strong></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Pastorin Barnewitz, Pastor Wittchen, Pastorin Heitkamp, Pastor Uhlhorn, Pastorin Cuno, Pastor Bugdahn.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hohe Wahlbeteiligung stärkt den PA</title>
		<link>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=38</link>
		<comments>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=38#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 13:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[Aufruf des bisherigen PA Vorsitzenden zur Neuwahl
Wir können alle Kolleginnen und Kollegen nur herzlich bitten: „Beteiligen Sie sich an der Wahl zum Pastorenausschuss am 6. November 2008!“  Jede abgegebene Stimme verleiht dem zukünftigen PA Ansehen und Einfluss. Beides braucht er dringend! Schließlich muss er in den kommenden sechs Jahren wirksam Forderungen nachgehen, die für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufruf des bisherigen PA Vorsitzenden zur Neuwahl</strong></p>
<p>Wir können alle Kolleginnen und Kollegen nur herzlich bitten: „Beteiligen Sie sich an der Wahl zum Pastorenausschuss am 6. November 2008!“ <span id="more-38"></span> Jede abgegebene Stimme verleiht dem zukünftigen PA Ansehen und Einfluss. Beides braucht er dringend! Schließlich muss er in den kommenden sechs Jahren wirksam Forderungen nachgehen, die für die überwiegende Mehrheit unserer PastorInnen existentiell und evident sind, wie dies die repräsentative hannoversche PastorInnen-Befragung von 2004 eindeutig belegt:</p>
<ul>
<li>konsequente Bewahrung pastoraler Eigenständigkeit in Verkündigung, Seelsorge und Gemeindekommunikation,</li>
<li>Durchsetzung überschaubarer Pfarramtsbezirke,</li>
<li>Gestaltung verantwortlicher pfarramtlicher Arbeitsbedingungen,</li>
<li>Bereitstellung kollegialer Beratung und Begleitung,</li>
<li>Verbesserung landeskirchlichen Konfliktmanagements,</li>
<li>Wiedererlangung einer landeskirchlich gerechten Pfarrbesoldung,</li>
<li>Beseitigung der finanziellen Belastungen durch die Pfarrhäuser,</li>
<li>Schutz vor gesundheitszerstörender pastoraler Überlastung,</li>
<li>und vorbehaltlose Unterstützung bei Erkrankungen durch pastorale Überlastung!</li>
</ul>
<p>Zweifellos hat der PA - in enger Zusammenarbeit mit dem Pfarrverein - während der letzten sechs Jahre einige dieser Probleme nicht ganz erfolglos bearbeitet:</p>
<ul>
<li>So ist nach unserer Wahrnehmung die Wertschätzung des Pfarramtes in unserer Landeskirche in den letzten Jahren erkennbar gestiegen: der Perspektiv Ausschuss der Landessynode, z.B. bewertete den Pfarrdienst wieder als &#8216;zentrales Amt unserer Kirche&#8217; und beschloss die nur unterproportionale Kürzung von Gemeindepfarrstellen. In ihrem Synodalbericht vom 15.06.07 erteilte unsere Landesbischöfin bei ihrer Auseinandersetzung mit dem EKD-Impulspapier jedem Versuch einer Abwertung von Ortsgemeinden eine klare Absage.</li>
<li>Durch seine kritisch-konstruktive Kooperation mit der Kirchenleitung hat der PA z.B. die PastorInnen-befragung von 2004 initiieren, eine Kostenminderung für Pfarrdienstwohnungen durch Absenkung der Schönheitsreparatur-Pauschale und durch Anregung eines Verfahrens zur Rückgewinnung überzahlter DW-Steuern einleiten und einige pastorale Konfrlikte zugunsten der PfarrkolleInnen abmildern können.</li>
<li>Nach heftigem Protest von PA und Pfarrverein gegen Weihnachtsgeld-Kürzung und -Streichung übernahm unsere Landeskirche nun diskussionslos die Erhöhung der staatlichen Beamtenbesoldung für die Jahre 2007 und 2008.</li>
<li>Auf Drängen von PA und Pfarrverein wurde die 60er-Regelung moderat verlängert.</li>
<li>Der PA hat - im engen Kontakt mit dem Pfarrverein- seine Beratung und Begleitung von ratsuchenden PfarrkollegInnen immer mehr ausgeweitet und bildet damit eine durchaus ernstgenommene anwaltliche Unterstützung von PfarrkolleInnen bei ihren Konflikten mit Kirchenvorstehern, Superintendenten oder Landeskirchenamt.</li>
</ul>
<p>Diese begonnene Professionalisierung der Pfarrvertretungsarbeit muss und wird der nächste PA  - gewiss unterstützt von einem entsprechend professionell arbeitenden Pfarrverein - in den nächsten 6 Jahren konsequent weiterentwickeln, damit unseren PastorInnen der Rücken frei gehalten werden kann für ihren faszinierenden Dienst der Verkündigung und Seelsorge.</p>
<p>Diese Gesichtspunkte sollten m. E. die anstehende PA-Wahl und alle KandidatInnen bestimmen, die dankenswerterweise diese anspruchvoille PA- Arbeit übernehmen wollen!</p>
<p>P.Herbert Dieckmann,<br />
<em>Vorsitzender des PA und Mitglied des Pfarrvereinsvorstandes</em></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kandidat-Innen: Sprengel Hannover</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 13:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ruth Barnewitz




Kurzer Werdegang:
Abitur, Studium in Göttingen und Tübingen, Vikariat in der Jakobusgemeinde Osnabrück,	 			Predigerseminar in Loccum, 1986 Pastorin coll. in der Thomasgemeinde in Laatzen, seit 1988 			Pastorin in St. Petrus, Springe


Johannes-Heinr.-Schröder Str. 25, 31832 Springe Art der Stelle: Gemeindepfarrstelle St. Petrus Alter: 50 Jahre Familienstand: ledig Mitglied im Hann. Pfarrverein? Nein



Wo haben Sie sich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-41"></span></p>
<h4>Ruth Barnewitz</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td rowspan="2"></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
Abitur, Studium in Göttingen und Tübingen, Vikariat in der Jakobusgemeinde Osnabrück,	 			Predigerseminar in Loccum, 1986 Pastorin coll. in der Thomasgemeinde in Laatzen, seit 1988 			Pastorin in St. Petrus, Springe</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Johannes-Heinr.-Schröder Str. 25, 31832 Springe <strong>Art der Stelle: </strong>Gemeindepfarrstelle St. Petrus <strong>Alter:</strong> 50 Jahre Familienstand: ledig <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Nein</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert? </strong><br />
Ich bin Mitglied in versch. Gremien des Kirchenkreises, stellv. Superintendentin, Mitglied im Konvent ev. Theologinnen und versuche, wo immer es angebracht und notwendig ist, die leider oft übersehene Perspektive von Pastorinnen und Pastoren mit einzubringen.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen habe ich den Eindruck, dass der Strukturwandel - u. a. die Regionalisierung - eine Veränderung des Berufsbildes mit sich bringt, die bisher kaum kommuniziert wird und zu zahlreichen unnötigen Konfliktfeldern führt. Gemeindeglieder haben, wie die Untersuchungen der letzten Zeit anzeigen, meist ein ganz anderes Kirchen- und PastorInnen-Bild vor Augen und insofern andere Erwartungen, als die derzeitige landeskirchliche Entwicklung dies vorgibt und möglich macht. Ein systematischer Austausch innerhalb der eigenen Berufsgruppe wie auch mit anderen Berufsgruppen und der Kirchenleitung sind notwendig, um präventiv zu arbeiten und kräftezehrende Reibungsverluste zu mindern.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren? </strong><br />
Ich möchte den Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen suchen und nach über 20 Jahren im Pfarramt meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse konstruktiv einbringen, um Entwicklungen zu begleiten, aber auch um Fehlentwicklungen zu erkennen und so Überforderungen Einzelner zu vermeiden helfen.</p>
<h4>Andreas Dreyer</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td rowspan="2"><img class="alignnone size-full wp-image-40" title="dreyer" src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/dreyer.jpg" alt="" width="125" height="151" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
seit 1998 im Pastorenausschuss, 2. stellv. Superintendent, Vors. Kirchenkreis-Finanzausschuss, Kirchenkreis-Beauftragung für Öffentlichkeitsarbeit, Mitglied im Vorstand des Hann. Pfarrvereins</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Am Kirchplatz 5, 31628 Landesbergen <strong>Art der Stelle:</strong> Pastor in Landesbergen (Stolzenau-Loccum) <strong>Alter:</strong> 46 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert? </strong><br />
1. Als Mitglied im PA seit 1998 2. Als Mitglied im Vorstand des Pfarrvereins seit 2002 3. Durch diverse Beiträge im Deutschen Pfarrerblatt, Hannoverschen Pfarrerblatt, EZ, Eingaben u. a.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf? </strong><br />
In einer sich permanent verändernden, mittlerweile weitgehend traditionslosen Gesellschaft ist das Evangelium anders einzusprechen, als noch vor wenigen Jahren. PastorInnen brauchen unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen vorrangig Ermutigung, Freiräume, Schutz und Fürsorge, um Verkündigung kompetent uneingeschüchtert leisten zu können - nicht aber Gängelung, überbordende Kontrolle, unrealistische Zielvorgaben, hierarchische Ämterstrukturen, Pastorenschelte etc.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren? </strong><br />
Mein Glaube – meine Familie und das Vorbild von Kollegen, die mich geprägt haben.</p>
<h4>Friedhelm Feldkamp</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td rowspan="2"><img class="alignnone size-full wp-image-42" title="feldkamp" src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/feldkamp.jpg" alt="" width="125" height="139" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
Abitur 1982; Zivildienst; Stud. in Hamburg, 1. Prüfung 1991, Vikariat Hildesheim Himmelsthür, Predigerseminar Hildesheim (1991-1993); 2. Prüfung 1993; KdP 1993, dort Mitausrichtung des Bernwardsjahres auf ev. Seite, zugleich pfarramtl. Dienst in Michaelis und Martin-Luther; seit 1994 pfarramtl. Betr. der KG Schellerten und Kemme, KK Bockenem-Hoheneggelsen; 1996 Pfarrer auf Probe; 1996 Ordination, Ausbildung zum Fundraiser, 1998-2004: Koordination der Notfallseelsorge im Lkrs. Hildesheim, seit 2004 Pastor in Barsinghausen-Petrus, KK Ronnenberg</td>
</tr>
<tr>
<td><em>30890 Barsinghausen <strong>Art der Stelle</strong>: Pfarrer der St.-Petri-Gemeinde Barsinghausen <strong>Alter:</strong> 46 Jahre <strong>Familienstand</strong>: gesch. <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
In der seels. Begleitung von Pfarrern in Lebenskrisen und schwierigen persönlichen Lebensabschnitten, die teilweise auch aus arbeitsrechtlichen, disziplinarischen Situationen heraus entstanden. In meiner Arbeit in verschiedenen Kkrsgremien: Vors. von Stellen- und Strukturplanungsausschüssen, Zukunftsausschuss und KKV, in denen ich versucht habe, den Belangen der Pfarrerrinnen und Pfarrer nach meinen Möglichkeiten Geltung zu verschaffen. Und stets und schließlich „per mutuum colloquium et consolationem fratrum“.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Die drängendsten Probleme unseres Berufsstandes, um die sich der PA vor allem kümmern sollte, sind m.E. die übergroßen und daher pastoral nicht verantwortbaren Pfarramtsbezirke, die notwendig zu beruflichen Überlastungen führen müssen; die finanziellen Nachteile durch die Dienstwohnungen; die innerkirchliche Arbeitszeits- und Besoldungs-Ungerechtigkeit gegenüber P’innen und P.; die oft unzureichende Beratung und Begleitung bedrängter Koll.; die immer wieder mangelhafte kirchenleitende Konfliktbearbeitung.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Im PA möchte ich mich aufgrund der Ergebnisse der Pastorenbefragung von 2004 u.a. für Folgendes einsetzen: -weitgehende Lockerung der Dienstwohnungspflicht bei striktem finanziellen Ausgleich derzeitiger hoher Pfarrhaus-Unkosten; -Orientierung der pastoralen Arbeits- und Lebensarbeitszeit sowie der Besoldung an der von nieders. und landesk. Beamten; -Stärkung der von der überwiegenden Mehrheit der Kirchenglieder bevorzugten Ortsgemeinde, der jede eventuell notwendige Regionalisierung sowie jeder Kkrs. und jede landeskirchliche Einrichtung zu dienen haben; - eigenes und fremdes Leitungsverhalten, das von persönlicher Integrität, kommunikativer Kompetenz und sinnvoller Ergebnisorientierung bestimmt wird.</p>
<h4>Friedrich Glander</h4>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td rowspan="2"><img class="alignnone size-full wp-image-43" title="glander" src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/glander.jpg" alt="" width="125" height="150" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
Nach dem Stud. in Heidelberg und dem Vikariat in Hannover bin ich in Seelze/KK Garbsen-Seelze 1975 ordiniert worden und war dort bis Ende 1990 Gemeindepastor. Neben der Gemeindearbeit war ich über viele Jahre in verschiedenen Funktionen in der Evangelischen Jugendarbeit (Kkrs., Landkreis Hannover, Stadtkirchenverband und Landeskirche) engagiert.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>30625 Hannover, Dorfmarkhof 16<strong> Art der Stelle:</strong> P. im Annastift Hann. (eine diak. orthopädische Rehaeinrichtung) <strong>Alter:</strong> 60 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - Ki. + Enk. <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Seit 18 Jahren vertrete ich den Sprengel Hannover als gewähltes Mitglied im PA. In all den Jahren war wichtig die Mitwirkung bei der Gesetzgebung gegenüber EKD, VELKD, Konföderation und Landeskirche, ebenso die Beratung von einzelnen Kolleginnen und Kollegen (ob es „Nichtgedeihliches“ vor Ort oder Dienstwohnungsfragen oder Umzugsfragen oder&#8230; war)</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Die Pfarrbezirke dürfen keine Übergröße bekommen. (2500 Gem.glieder sind ein guter Richtwert; denn von der personalen Begegnung lebt pastorale Arbeit in allen Formen, besonders in der Seelsorge und bei Kasualien). Die funktionalen Formen von Gem. (z.B. im HKD, DW, KDA u.a.) sind notwendige Ergänzungen. Ich wünsche mir keine reine Pastorenkirche, denn auch andere Berufsgruppen sind unverzichtbar und wichtig. Das Verhältnis zwischen Pastorinnen/Pastoren und anderen Berufsgruppen neu auszurichten, ist für mich aus den Erfahrungen der letzten Stellenplanrunde eine Aufgabe der nächsten Zeit</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Nicht über „die da oben“ schimpfen, sondern für Veränderungen und Verbesserungen eintreten, war und ist seit Studienzeiten meine Devise. Als Vikar war darum das Eintreten in den Hannoverschen Pfarrverein für mich logisch; ich bin bis heute Mitglied in dieser Vertretung pastoraler Interessen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kandidat-Innen: Sprengel Hildesheim-Göttingen</title>
		<link>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=44</link>
		<comments>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=44#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 13:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[
Burkhard Kindler



Kurzer Werdegang:
		Abitur in Alfeld/L., Studium in Hermannsburg, Bethel und Heidelberg, 1977 Vikar in Lamspringe (Predigerseminar Hildesheim), 1980 Ordination, Probedienst und erste Festanstellung in EinbeckNicolai (Hullersen), seit 1984 P. in Groß Lafferde


Bernwardstrasse 1, 31246 Lahstedt Art der Stelle: Gemeindepfarrer in Groß Lafferde, Mitversehung in Lengede Alter: 55 Jahre Familienstand: verh. - 3 Kinder Mitglied im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-44"></span></p>
<h4>Burkhard Kindler</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/kindler.jpg" alt="" title="kindler" width="125" height="152" class="alignnone size-full wp-image-45" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		Abitur in Alfeld/L., Studium in Hermannsburg, Bethel und Heidelberg, 1977 Vikar in Lamspringe (Predigerseminar Hildesheim), 1980 Ordination, Probedienst und erste Festanstellung in EinbeckNicolai (Hullersen), seit 1984 P. in Groß Lafferde</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Bernwardstrasse 1, 31246 Lahstedt <strong>Art der Stelle:</strong> Gemeindepfarrer in Groß Lafferde, Mitversehung in Lengede <strong>Alter:</strong> 55 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh. - 3 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Seit 18 Jahren Mitglied im PA, seit 6 Jahren stellv. Vors. Zwei Perioden in der Landessynode, der Synode der Konföderation und eine Periode in der Generalsynode der VELKD, dort in den Ausschüssen für Arbeits- und Dienstrecht und den Rechtsausschüssen. Vielfache Beratung in Dienstrechts- und Dienstwohnungsangelegenheiten, Begleitungen etlicher Kolleginnen und Kollegen zu Dienstgesprächen in das LKA und zu anderen kirchenleitenden Stellen, in den Generalkonventen des Sprengels Hildesheim und Hildesheim-Göttingen und in verschiedenen Pfarrkonferenzen referiert und beraten. </p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Arbeitsverdichtung, Pastor in mehreren Gemeinden zu sein, die aus Einspargründen zusammengelegt wurden, bislang aber eigene Pfarrstellen hatten, Sicherung der Finanzierung gemeindlicher Arbeit, Gestaltung von Teildienstverhältnissen, dafür Sorge zu tragen, dass es auch künftig guten Nachwuchs in unserem Beruf gibt. </p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Für den PA kandidiere ich erneut, um langjährige Erfahrungen um die Belange der Pfarrerschaft weiterhin allen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung zu stellen.</p>
<h4>Karl-Heinrich Waack</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/waak.jpg" alt="" title="waak" width="125" height="152" class="alignnone size-full wp-image-46" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		Nach dem Studium in Erlangen und Bochum in ländlichen Gemeinden tätig, teilweise auch mit reduzierten Dienstumfang. Durch Kirchenkreisaufgaben und Beauftragungen habe ich hoffentlich den Blick für die Probleme städtischer und übergemeindlicher Pfarrämter nicht verloren. Durch ein „Landkreisübergreifendes“ Pfarramt bin ich damit vertraut über Grenzen hinaus zu schauen. Als Lektorenbeauftragter bin ich gewohnt, die Rolle eines Pastoren/einer Pastorin auch kritisch zu reflektieren.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Kirchwinkel 3, 31311 Uetze <strong>Art der Stelle:</strong> KG Eltze-Ohof, Eickenrode und ab 11/08 auch Dedenhausen Alter: 52 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh. - 3 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Nein</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Die letzten sechs Jahre als stellv. Mitglied des Pastorenausschusses. Bei der Auswertung der Pastorenbefragung. Information und Beratung in Konfliktfällen.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Gottes Wort in der heutigen Zeit zu verkünden, mit Herz, Mund und auch durch die Strukturen. Und das verheißungsvoll, auch wenn die kirchlichen Organisationsveränderungen und die langen Debatten darüber das nicht immer leicht machen. Der ständige Umgang mit der Reduktion kirchlicher Ressourcen beeinträchtigt den Blick auf die Verheißungen des Evangeliums.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong> </p>
<p>Den Kolleginnen und Kollegen eben diese Arbeit zu ermöglichen, dadurch, dass nötige Rechtssicherheit vorhanden ist und bestehen bleibt, die die Freiheit des Wortes und des Dienstes ermöglicht. Diese Freiheit steht gelegentlich den Interessen einer „gut verwalteten“ Landeskirche entgegen. Da leider nicht alle PastorInnen so gut vernetzt sind, dass sie im Konfliktfall Hilfe haben, ist in solchen Fällen ein kompetenter Ansprechpartner und Beistand gefragt. Schließlich sehe ich es als eine wichtige Aufgabe, die verschiedenen „Gaben“ in unserer Kirche besser zusammenwirken zu lassen, ohne die Unterschiede der „Gaben“ zu nivellieren.</p>
<h4>Gerhard Weber</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/weber.jpg" alt="" title="weber" width="125" height="175" class="alignnone size-full wp-image-47" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		Abitur, Zivildienst in einer Kirchengemeinde, Studium in Wuppertal, Tübingen und Göttingen; Vikariat in Elliehausen; KdP in Göttingen; Gastpastor in San Francisco; Gemeindepastor seit 1995 in Göttingen</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Charlottenburger Straße 10, 37085 Göttingen <strong>Art der Stelle:</strong> Gemeindepfarrstelle 100 % <strong>Alter:</strong> 50 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh. <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Ich war jetzt 6 Jahre im Pastorenausschuss der Landeskirche tätig. In kollegialen Beratungen für Pastorinnen und Pastoren, die in Schwierigkeiten mit der Landeskirche geraten sind. </p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Trotz der vielfältigen Erwartungen und Anforderungen, eine Klarheit für die wesentlichen Inhalte unserer Verkündigung zu behalten.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Dass es uns im Pastorenausschuss bislang immer wieder gelungen ist, durch Gespräche mit den Vertretern des Landeskirchenamtes, die Interessen der Pastorenschaft zu Gehör zu bringen und somit den Kolleginnen und Kollegen den Rücken für ihre wichtige Arbeit zu stärken.</p>
<h4>Joachim Wittchen</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/wittchen.jpg" alt="" title="wittchen" width="125" height="138" class="alignnone size-full wp-image-48" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		1985 Abitur in Nienburg; 1985/1986 Wehrpflichtiger als Sanitätssoldat; 1986/1987 Sozial-diakonisches Praktikum in Teofílo Otoni/Brasilien; 1987 - 1994 Studium in Bethel, Erlangen, Bochum und Göttingen; 1995 - 1997 Vikariat in Hann. und im Predigerseminar Hildesheim; ab 1997 KdP in der Region Bad Pyrmont; 1999 Ordination; ab 1999 Gemeindepastor in Neersen und in Bad Pyrmont; stellv. Vors. im KKT; Vors. des KGgemeindeverbandes Bad Pyrmont; Mitglied im Sprengelbeirat; Mitarbeit in der Notfallseelsorge und in der Freiwilligen Feuerwehr</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Neersen 6, 31812 Bad Pyrmont <strong>Art der Stelle:</strong> Gemeindepfarramt (½ St. in der KG Neersen und ½ St. in der Region) <strong>Alter:</strong> 42 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Zusammen mit dem jetzigen Vors. des PA habe ich Konvente und Informationsveranstaltungen (z.B. zum Thema „Pfarrhaus“) vorbereitet, bzw. Themen in die Kirchenkreiskonferenzen eingebracht. Während des Vikariates war ich als Kursvertreter für die Interessengemeinschaft der Vikarinnen und Vikare tätig.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Aus meiner Sicht befindet sich der Pastorenberuf in einem tiefen Umbruch. Die Strukturdebatten und Spardiskussionen erfordern neue Konzepte für die Organisation pfarramtlicher Arbeit. Pastorinnen und Pastoren sehen sich großen Veränderungen in unserer Kirche gegenüber; die Arbeit wird durch Zusammenlegung von Gemeinden immer umfangreicher, ohne dass es tragfähige Antworten auf die Frage gibt, wie alle Aufgaben vernünftig bewältigt werden können. Bei der Lösung von strukturellen Fragen ist jede und jeder weitgehend auf sich selbst gestellt. Aus der Prioritätendiskussion um die pfarramtliche Arbeit ergeben sich zwangsläufig Konflikte in den Gemeinden, zwischen (zusammengelegten) Gemeinden und vor Ort. Wenn der Pastorenberuf attraktiv bleiben soll, sind m. E. die Arbeitsbedingungen notwendigerweise an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Dazu zählen auch u.a. die Fragen nach der Bewirtschaftung der Pfarrhäuser und nach einer angemessenen Besoldung.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Ich möchte mitarbeiten, diese strukturellen Fragen anzugehen und in Konfliktfällen konstruktive Lösungen suchen. Meine durchweg positiven Erfahrungen als Gemeindepastor und als „Pastor einer Region“ zeigen mir, dass dieses möglich ist und durchdachte neue Strukturen nicht schlechter sein müssen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kandidat-Innen: Sprengel Lüneburg</title>
		<link>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=49</link>
		<comments>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=49#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 13:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=49</guid>
		<description><![CDATA[
Dr. Bernd Brauer



Kurzer Werdegang:
		1985 Abitur; Jan. 1992 1. Examen; Sept. 1995 2. Examen (Kurs 45 Loccum), Gemeindevikariat in Georgsmarienhütte; 1995-96 Vikar im Dienste eines Diakon in Bad Bentheim; 1996 -1999 Pastor in Österreich; 1999 - 2002 Pastor in Rehden-Hemsloh (KK Grafschaft Diepholz); seit März 2002 Pastor in Bad Fallingbostel und Bommelsen (KK Walsrode)


Kirchplatz 9a, 29683 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-49"></span></p>
<h4>Dr. Bernd Brauer</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/brauer.jpg" alt="" title="brauer" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-50" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		1985 Abitur; Jan. 1992 1. Examen; Sept. 1995 2. Examen (Kurs 45 Loccum), Gemeindevikariat in Georgsmarienhütte; 1995-96 Vikar im Dienste eines Diakon in Bad Bentheim; 1996 -1999 Pastor in Österreich; 1999 - 2002 Pastor in Rehden-Hemsloh (KK Grafschaft Diepholz); seit März 2002 Pastor in Bad Fallingbostel und Bommelsen (KK Walsrode)</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Kirchplatz 9a, 29683 Bad Fallingbostel <strong>Art der Stelle:</strong> Gemeindepastor in zwei Gemeinden (100%) <strong>Alter:</strong> 42 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Ab Januar 2003 stellvertretendes Mitglied im Pastorenausschuss für den Sprengel Lüneburg, seit Dezember 2003 Vollmitglied. Schwerpunkt: Dienstwohnungsfragen, insbesondere Schadstoffbelastungen.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Lebensqualität im Pfarrhaus erhalten bzw. damit verbundene Belastungen reduzieren;<br />
wertschätzende Wahrnehmung durch Kirchenleitung ermöglichen und ausbauen;<br />
Weitere Verschlechterungen im Pfarrerdienstrecht verhindern. </p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Die begonnene Arbeit fortsetzen.</p>
<h4>Julia Heitkamp</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/heitkamp.jpg" alt="" title="heitkamp" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-51" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		1979 geb., in Bad Oldesloe; 1998 Abitur; 1998-2004 Stud. in Heidelberg, Neuendettelsau &amp; Kiel; 2/2004 Erstes theologisches Examen; 2004-2005 Vikariat in Uplengen-Remels (Ostfr.); 2005-2006 Studienjahr im Predigerseminar Kloster Loccum; 2006 Zweites theologisches Examen; 2006-2007 Gemeindepfarrstelle in Hagen im Bremischen; seit 2008 Gemeindepfarrstelle in Groß Oesingen und Steinhorst
</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Dorfstraße 18, 29393 Groß Oesingen <strong>Art der Stelle</strong>: 50%, Stellenteilung <strong>Alter:</strong> 29 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verheiratet <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Mit Beginn des Studiums habe ich mich für Rechte und Belange von Belange von Theologiestudierenden, später für Vikare und Koll/innen. eingesetzt. Durch meine Konventsarbeit im Studium ist dies Interesse geweckt worden. Zudem habe ich als Frau die Belange von Stellenteilern und berufstätigen Müttern im Blick. Hier sehe ich noch Möglichkeiten der Unterstützung. Früh habe ich mich für rechtlichen Fragen in Sachen Dienstrecht, Dienstwohnungsrecht und Verwaltungsvorschriften interessiert und bin darüber mit den KollegInnen. im Gespräch geblieben.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
In der wachsenden Arbeitsbelastung bei sinkenden zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und den sich daraus ergebenden Problemen. Hier ist nur kurz an das Aufgabenfeld der Regionalisierung zu denken, sowie an die immer öfter auftretenden Burn-out-Erkrankungen (zunehmend auch bei jüngeren Kollegen). Wichtig finde ich auch die nähere Betrachtung von eingeschränkten Dienstverhältnissen, die auftretenden Probleme in pfarramtlich verbundene Gem. und die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Ich möchte mich besonders für die veränderte aktuelle Situation der Probedienstler einsetzen und Kollegen in Konfliktlagen und Dienstwohnungsfragen als kritischer Gesprächspartner zur Seite stehen.</p>
<h4>Ellen Kasper</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/kasper.jpg" alt="" title="kasper" width="125" height="138" class="alignnone size-full wp-image-52" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		1981 Abitur am Gym. Hermannsburg, 1981-1982 Praktikum in der christlichen Communität der Koinonia in Hermannsb., 1982-1985 Studium an der Uni. Heidelberg, 1985-1988 Uni. Hamburg, 1988-1989 Auslandsstud. in Ökumenischer Theol. an der GTU in Berkeley/Kalifornien (USA), schwerpunktmässig: Befreiungstheologie, 1988 Studienprojekt in Nicaragua, 19891990 Examensvorbereitungen an der Uni. Göttingen, 1990 1. Examen, 1991-1993 Vik. in Cuxhaven Duhnen/Döse, 1993 2. Examen, 1993-2007 P’n auf der 2. Pfarrst. St.Viti-KG in Zeven, seit 2007 P’n in der St. Martins-KG Jesteburg </td>
</tr>
<tr>
<td><em>Kirchweg 10, 21266 Jesteburg <strong>Art der Stelle:</strong> Gemeindepastorin <strong>Alter:</strong> 45 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein? </strong>Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Bei meiner langjährigen Mitarbeit in den verschiedenen kirchlichen Gremien wie KV (Vorsitz), Verwaltungsausschuss (Vorsitz), KKT und Pfarrkonvent habe ich - ohne den engen Kontakt zu anderen kirchlichen Dienstgruppen zu verlieren - stets dafür eingesetzt, dass die Rahmenbedingungen für erfolgreiche professionell-pastorale Arbeit in unserer Landeskirche erhalten bleiben. Mehrere KollegInnen habe ich in schwierigen Konfliktsituationen intensiv beraten und begleitet. Seit 2007 bin ich Mitglied des PA durch Berufung. </p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Ich halte es für unverzichtbar, die Basisarbeit in den Gem. zu stärken und eine möglichst breite und intensive pastorale Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Durch die erheblichen Stellenkürzungen auch gerade in den Gemeinde-Pfst. werden P’n. + P. in ihrer Arbeit geschwächt und oftmals überfordert. Eine professionelle theol. fundierte Gemeindeleitung ist gerade jetzt in Zeiten des Mitgliederschwunds das A und O und weder durch Regionalisierungen noch durch Stärkung des Ehrenamtes zu ersetzen. Kirche lebt von den pers. Kontakten in den Ortsgem. Will man die Arbeit verbessern, braucht man eine gute Basisarbeit, die von der theologischen, seelsorgerlichen und liturgischen Kompetenz der P’n. + P. in den Gem. vor Ort lebt. Ich wünsche mir, dass das geistliche Profil des Pfarrberufes geschärft wird und das Proprium unseres Berufes durch Fortbildung und eine praxisorientierte Ausbildung im Studium und im Vikariat gestärkt wird.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Ich möchte mich mit dem PA und Pfarrverein dafür einsetzen, dass unser Berufsstand nicht weiter marginalisiert wird durch Gesetze und Stellenkürzungen und fordere von der Kirchenleitung eine kritische Überprüfung der Handhabung von 10 Jahres-Anfragen, Nichtgedeihlichkeits-Paragraphen, Jahresgespräche durch hauptsächlich Laien sowie eine verbindl. ld.kirchenweite Begrenzung d. Pfarramtsbezirke auf 2000-2500 Gemeindeglieder.</p>
<h4>Klaus Pohl</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/pohl.jpg" alt="" title="pohl" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-53" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		1981 - 1983 Vikar (Pred.sem. Loccum, Barsinghausen-Kirchdorf) 1983 - 1985 Pastor in Hemmendorf/ Osterwald, KK Elze/ Coppbrügge, 1985 - 1995 Pastor in Ehmen, KK Wolsburg; 1996 - 2000 PL KK Giforn (Kirchengemeinden GF - Paulus, Leiferde) 2000 - 2006 Pastor in Leiferde; ab 2006 PL KK GF, Kirchengemeinde </td>
</tr>
<tr>
<td><em>Torstr. 6 a, 38533 Vordorf - Rethen <strong>Art der Stelle:</strong> PL, KK Gifhorn, 2. Pastor der Kirchengemeinde Meine <strong>Alter:</strong> 54 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 3 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja </em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Meine Im KK WOB habe ich versucht, eine Vertretungsregelung zwischen Pastoren/innen in der Stadt und den „ländlichen“ Kollegen zu initiieren, weil ich gute Erfahrungen damit aus den KK Elze/ Coppenbrügge hatte. (Ich gehörte in Ehmen zu „denen auf dem Lande“.) Das Vorhaben stieß aber Anfang der 90er Jahre noch auf wenig Gegenliebe.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Die BR Deutschland wird sich, demographisch gesehen, zu einer multiethnischen und älter werdenden Gesellschaft entwickeln. Der Anteil der Menschen mit deutscher Herkunft wird sinken, damit auch derer mit christlichen Wurzeln. (Über den evangelischen Anteil dabei möchte ich hier erst gar nicht spekulieren). Die Wirtschaft kann aller Voraussicht nach nicht mehr wachsen, wird eher schrumpfen müssen. Vor diesem Hintergrund scheint es mir unsere Aufgabe zu sein, den Menschen in den KG ein Modell christlichen Lebens in der Zukunft zu vermitteln. Konkret: In den Gemeinden ist grundsätzlich jeder willkommen. Rassistische oder sonstige Ausgrenzungen gibt es nicht. Und besonders für Kinder und Jugendliche ist, wenn schon nicht in jedem Wohnviertel und in jeder aus Geldmangel beengten Wohnung, so doch in kirchlichen Räumen immer Platz.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Eigene Erfahrungen bei Stellenwechseln, die nicht immer ganz freiwillig waren. Als Pastor/innen haben wir kaum Möglichkeiten, unsere berechtigten Interessen in dieser Sache objektiv und mit Gewicht zur Sprache zu bringen. D. h., was in den Gemeinden gerade nicht so läuft, wird in der Regel den Pastor/innen angelastet. Der Anteil der übrigen Beteiligten wird klein geredet, die Landeskirche geht den Weg des geringsten Widerstandes, ein Stellenwechsel wird nahe gelegt. Mit den Nachfolger/innen geht es dann, wenn sie Pech haben, weiter wie vorher.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kandidat-Innen: Sprengel Osnabrück</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 13:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wolfgang Gerdes



Kurzer Werdegang:
		Stud. in Münster und Bonn, Vikariat in Selsingen und im Predigerseminar Rotenburg; 1985 Ordination, 1985-1992 Osterholz-Scharmbeck, 1992-1994 Leitung der konföderierten Arbeitsstelle Konziliarer Prozess (AfG Hannover) 1994-2000 Sottrum (KK Rotenburg), seit 2000 Quakenbrück (KK Bramsche)



Artlandstr. 14, 49610 Quakenbrück Art der Stelle: 100% Stelle im Gemeindedienst Alter: 50 Jahre Familienstand: 2 Kinder - 2 Enk. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-54"></span></p>
<h4>Wolfgang Gerdes</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/gerdes.jpg" alt="" title="gerdes" width="125" height="152" class="alignnone size-full wp-image-55" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		Stud. in Münster und Bonn, Vikariat in Selsingen und im Predigerseminar Rotenburg; 1985 Ordination, 1985-1992 Osterholz-Scharmbeck, 1992-1994 Leitung der konföderierten Arbeitsstelle Konziliarer Prozess (AfG Hannover) 1994-2000 Sottrum (KK Rotenburg), seit 2000 Quakenbrück (KK Bramsche)
</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Artlandstr. 14, 49610 Quakenbrück <strong>Art der Stelle: </strong>100% Stelle im Gemeindedienst <strong>Alter:</strong> 50 Jahre <strong>Familienstand:</strong> 2 Kinder - 2 Enk. <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
In der Pfarrkonferenz, im Kirchenkreistag, im Kirchenkreisvorstand, als stellv. Superintendent; z.B. bei der Stellenplanung im Kirchenkreis, in Diskussionen um das Pfarrerbild, bei der Begleitung von Einzelkonflikten.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Mitten im Umbruch der volkskirchlichen Strukturen weiter „Kirche als Gemeinde von Schwestern und Brüdern“ (nach Barmen III) zu entwickeln. Konkret: den Pfarrdienst als menschen- und weltzugewandtes Engagement stärken, kritischer Umgang mit Management-Modernismen, protestantisches Profil – auch im Sinne von beteiligungskirchlichen Strukturen – schärfen, diakonische Angebote innerhalb der Gemeinden ausbauen, gesellschaftspolitisch vor Ort Position beziehen („vorrangige Option für die Armen“) – und: Gottes Menschenfreundlichkeit predigen! </p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Die - über die Jahre des Dienstes stetig gewachsene - Einsicht, dass wir uns als Pastorinnen und Pastoren in den Veränderungsprozessen unserer Kirche dringend zu Wort melden und insbesondere denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die übergangen werden, resigniert haben oder aus mancherlei Gründen stumm geworden sind, eine Stimme leihen müssen.</p>
<h4>Klaus Haasis</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/haasis.jpg" alt="" title="haasis" width="125" height="152" class="alignnone size-full wp-image-56" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		Nach Ausbildung zum Speditionskaufmann Studium auf dem zweiten Bildungsweg an der Theol. Akademie Celle-Hermannsburg, 1977 1. theol. Fachprüfung, anschl. Vikariat in Celle-Neustadt; 1979 2. theol. Fachprüfung; 1. Pfarrstelle: Dissen aTW; 2. Stelle: Osnabrück/Matthäus, 3. Stelle: Luthe (KK Wunstorf) - jeweils alle sieben Jahre auf eigenen Wunsch gewechselt -. Seit 1999: Bad Essen/St. Nikolai II</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Lindenstraße 6, 49152 Bad Essen <strong>Art der Stelle:</strong> II. Pfst. der St.-Nikolai-KG Bad Essen (KKrs Melle) <strong>Alter:</strong> 58 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh. 3 Ki.<strong> Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Von 1984-95 war ich 2., später 1. Stellvertr. des PA-Mitgliedes P. Kuhlmann, Osnabrück. Z. Zt. bin ich Sprecher der Pfarrvereinsmitglieder des KK Melle. Vom Pfarrkonvent wurde ich zum Delegierten bei der Auswertungsrunde der Pastorenbefragung in Loccum gewählt. Als Mitglied der LVK (zeitweise im Vorstand und Leiter des theol. AK der LVK) habe ich mich immer wieder für die Belange unseres Berufsstandes engagiert. </p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Die anstehenden Regionalisierungen und Zusammenlegungen von Gemeinden erfordern dringend einen Katalog „pastoraler Standards“, da sonst eine totale Überforderung im Beruf vorprogrammiert ist. Die Ortsgemeinde muss in einer überschaubaren Größe gewährleistet sein, damit der persönliche Kontakt zu den Gemeindegliedern und die von diesen gewünschte Form unserer Arbeit auch weiterhin möglich ist. In der Regionalisierung oder in der derzeitigen Vorgehensweise der Landeskirche in Fällen „des nichtgedeihlichen Zusammenwirkens“ z. B. sehe ich eine Einschränkung der Freiheit des Pfarrberufes, der es zu wehren gilt!</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Aus der Tätigkeit als Sprecher des Pfarrvereins und als Delegierter bei der Auswertungsveranstaltung im Rahmen der Pastorenbefragung erwuchs der Wunsch, unsere Berufsinteressen auch an anderer Stelle zu verfolgen.</p>
<h4>Rainer von Oppen</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/oppen.jpg" alt="" title="oppen" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-57" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		geb. Quakenbrück, Stud. in Münster und Göttingen; 19871990 Vikariat in der Paulusgemeinde Gifhorn und im Predigerseminar Hildesheim, 1990-2000 P. in Holtorf (Ortsteil von Nienburg/Weser; Einzelpfarramt 2.500 Gemeindeglieder;). 2000-2001 P. in der KG Uslar (Kirchenkreis Leine-Solling, Mehrstellenpfarramt, 7.500 Gemeindeglieder); 2001-2002 P. der Lk. in Bremerhaven-Geestemünde). Seit 2002 P. in Dissen (Kkrs. Georgsmarienhütte; 2 Pfarrstellen, 1 Diakonenstelle; 5.000 Gemeindeglieder).</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Weststr. 9, 49201 Dissen a.T.W. <strong>Art der Stelle:</strong> volle Pfarrstelle (ab 2009 Mitarbeit in der KG Bad Rothenfelde - 0,5 St.) <strong>Alter:</strong> 47 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Nein<br />
</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Im Kkrs. Nienburg in meiner Tätigkeit im KKV sowie als Vikariatsleiter; in Dissen: von 2003-2005 „Kümmerer“ für die Kkrs.konferenzen; 2005 bis Ende 2007 als Vors. im Stellen- und Strukturplanungsausschuss. Hier mussten wir die Aufgabe bewältigen, knapp 15% Kürzungen umzusetzen, was sicherlich für alle Beteiligten eine große Herausforderung war. Durch meine Ausbildung zum „Fundraiser“ kommen nun verstärkt Anfragen aus dem KV&#8217;s, um von den Erkenntnissen dieser Ausbildung ein wenig profitieren zu können.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
1. Die weitere enge Verbindung von „Lebens“-Raum und Berufsfeld. Es gilt, genau die Belast. ernst zu nehmen, die damit verbunden sind; insbesondere dadurch dass<br />
2. der Druck gerade in den nä. Monaten zunehmen wird: Die überall zu spürenden Kürzungen gilt es umzusetzen; es gilt, die Gem. dabei mit auf den Weg zu nehmen, die oftmals „ihre/n P/in.“ nicht mehr so greifbar nahe haben wie bisher. Wir P. sind in der Spannung, die Kürzungen zu tragen und die Ansprüche der Gem. auszuhalten.<br />
3. Es gilt, die gesellschaftlichen Bewegungen ernst- und wahrzunehmen; für manches, was uns da an Erwartungen entgegengebracht wird, fehlt sicherlich die berufliche Ausbildung. Da ist es nicht immer leicht - neben den „normalen“ kirchlichen Diensten, Kraft für weiteres Engagement zu finden 4.) Eine für mich wichtige Frage: Wo bekommen wir Stärkung bzw. Rückendeckung in dieser oft angespannten Situation? Wo können wir hier Verbesserungen erreichen?</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Ich möchte den Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen suchen und nach über 20 Jahren im Pfarramt meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse konstruktiv einbringen, um Entwicklungen zu begleiten, aber auch um Fehlentwicklungen zu erkennen und so Überforderungen Einzelner zu vermeiden helfen.</p>
<h4>Frank Uhlhorn</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/uhlhorn.jpg" alt="" title="uhlhorn" width="125" height="175" class="alignnone size-full wp-image-58" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
		Nach der „coll“-Zeit (1999 bis 2002) mit einer 0,75 Stelle in Hassel im KK Syke-Hoya von 2003 bis 2006 in der KG Estorf, KK Nienburg. Dazu ab Okt. 2003 Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Calenberg-Hoya. Ab Nov. 2006 (mit Ende des Sprengels) „Öffi“ in Osnabrück und zur Mitarbeit im Kirchenkreis. Das ist konkret die Gemeindearbeit in der Matthäuskirche, um den stellv. Superintendenten zu entlasten.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Heckerstr. 73, 49082 Osnabrück <strong>Art der Stelle:</strong> Sprengelöffentlichkeitsbeauftr. (0,5) und Matthäusgem. Osnabrück (0,5) <strong>Alter:</strong> 42 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh. - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Im KK Syke-Hoya als stellv. Stellenplanausschussvors. und im KKT-Vorstand. Als Öffi im Sprengel Calenberg-Hoya in einer Versetzungsangelegenheit und in der Unterstützung derer, die sich für Notfallseelsorge einsetzen. Im Sprengel Osnabrück versuche ich mit meiner Arbeit als Öffi, besondere Projekte von KollegInnen in die Öffentlichkeit zu bringen. Im letzten Jahr war das etwa die besondere Arbeit der Gefängnisseelsorger.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Im Zuge des oft geforderten Umbaus von der Institution zur Organisation Kirche werden an P. Anforderungen gestellt, die ein Art unternehmerischen Denkens betonen: etwa „Kunden“-Ausrichtung, Kosten/Nutzen-Re., „Konkurrenten“, technol. Innovationen im Blick zu haben und die kollegiale Abstimmung in der Region voranzutreiben. Das ist m. E. zu Recht an der Zeit – aber in einer durch permanenten Wandel charakterisierten Gesellschaft immer schwieriger! Konkret heißt das: Es werden Wünsche nach einer Trauung im Zoo an uns herangetragen, die Mails müssen zeitnah abgerufen und die Flut von Verwaltungsangel. erledigt werden und am Abend ist in der Regio-Konferenz über den Wegfall einer halben Pfst. zu beraten. Das ist kein subjektives Pastorengejammer, sondern eine soziologisch erforschte Lage, die etwa als „Homöochaos“ (Luhmann) charakterisiert wird: Die Kriterien, die die Veränderungen der Umwelt ordnen sollen, sollten stabil sein, um Orientierung zu bieten. Sie ändern sich aber selber schnell. In dieser komplexen Lage ist es kontraproduktiv, wenn Kirchenleitende ihrerseits in alte Institutionsverhaltensweisen zurückfallen und P. nicht unterstützen, sondern von oben herab disziplinieren wollen. P. sind die, die an der Schnittstelle zwischen der Organisation und dem gesellschaftlichen Wandel stehen. In der Verarbeitung der vielfältigen Anforderungen brauchen wir Verständnis, Unterstützung und Begleitung - von Gemeindegliedern bis zur Kirchenleitung. Das ist wichtig, damit wir nicht körperlich, geistig und geistlich an Überforderungen kaputt gehen. Dafür möchte ich mich einsetzen.</p>
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